WordPress und der gute alte Blocksatz

Seit vielen Versionen vermisst man im Standard-Editor von WordPress die Möglichkeit den Text zum Blocksatz ausrichten zu können. Es gibt nur noch „Text linksbündig ausrichten“, „Text zentrieren“ oder eben „Text rechtsbündig ausrichten. Warum die Möglichkeit, den Text im Blocksatz auszurichten entfernt wurde erschließt sich wohl niemanden, dennoch haben die WordPress-Entwickler diese Möglichkeit offizielle entfernt. Da gibt es jedoch die Tastenkürzel und hier funktioniert auch noch der Blocksatz.

Wer also seinen Text in WordPress im Blocksatz ausrichten will drückt folgende Tasten gleichzeitig: Vorher muss der auszurichtende Text markiert werden.

Alt + Umschalttaste (Shift) + j

Danach habt Ihr Euren Text wieder schön als Blocksatz formatiert. Sieht auch viel besser aus, gerade bei langen Texten.

Gratis Chat für Deine Homepage

Wer möchte, er kann sich gerne unseren Chat von www.chat-nett.de in seine Homepage einbauen. Seht Euch erstmal den Chat an und wenn er Euch gefällt, dann baut diesen in Eure Website ein. Hier könnt Ihr Euch den Chat ansehen.
Hier folgt die Anleitung, wie Ihr diesen Chat einbaut:
Das Folgende Script kommt in den Head-Bereich der Website. Falls Ihr auch einen Blog von Blogspot verwendet, müsst Ihr das Design —> HTML bearbeiten. Dann den folgenden Code in den Head-Bereich der Website oder des Blogs einbauen, also zwischen <head> und </head>

<script src=’https://chat-nett.de/addons/boom_embed/js/jquery-1.11.2.min.js‘ type=’text/javascript’/>

Den folgenden Code dann einfach irgendwo im Body-Bereich einbinden. Bei einem Blogspot-Blog erstellt Ihr einfach ein neues Gadget und wählt hier aus, HTML/JavaScript und tragt dann diesen Code ein. Beim Titel des Gadgets tragt ihr einfach ein Leerzeichen ein. Danach habt ihr einen Chat, der genau so funktioniert wie der, den ihr hier im Blog unten Links seht. Die Farben, Höhe und Breite könnt Ihr anpassen.

<div id=“corner_boom“ value=“Chat schließen!“ style=“height:600px; width:600px; left:20px;“>
<div style=“background:#FF0000; height:33px;“ id=“corner_boom_top“><p id=“corner_boom_title“ style=“color:#FFF;“>Chat öffnen!</p>
<a href=“https://chat-nett.de“><img src=“https://chat-nett.de/addons/boom_embed/images/boom_embed_expand.png“/></a></div>
<div style=“background:#000 url(‚https://chat-nett.de/addons/boom_embed/images/loading.gif‘)“ id=“corner_boom_content“><iframe name=“https://chat-nett.de/addons/boom_embed/execute/boom_embed_blank.php“ id=“corner_boom_iframe“ value=“https://chat-nett.de/index.php“ src=““></iframe></div>
<script type=“text/javascript“ src=“https://chat-nett.de/addons/boom_embed/js/boom_embed.js“></script>
</div>

Wer den Chat komplett in seine Seite integrieren will, muss folgenden Code im Body verwenden. Dann füllt der Chat den kompletten Layout-Bereich der Website aus. In diesem Fall ist der Chat auch resoponsibel.

<div style=“width:100%; height:100%;“><iframe style=“width:100%; height:100%; border:none;“ src=“https://chat-nett.de/index.php“></iframe></div>

Da man in diesem Chat auch als Gast chatten kann, ist eine Registrierung nicht notwendig. Wer sich jedoch seinen Chat-Nick sicher will, muss sich registrieren.

Wenn Ihr alles korrekt eingebaut habt, dann sieht das ganz so, wie in unserem alten Blog von blogspot.de aus. Hier ansehen

Es handelt sich hierbei um einen klassischen Text, also erwartet keine App wie Whats App. Es soll sogar noch heute Leute geben, die diese klassische Chat-Art bevorzugen :-).

Viel Spaß mit Eurem neuen Homepage-Chat!

Pressemitteilungen und Firmenprofile

Da wir dieses Info-Center nicht nur um seiner selbst Willen betreiben, sondern Ihnen auch einen Mehrwert anbieten wollen, offerieren wir unseren Kunden, hier Ihr Firmenprofil oder eine Pressemittelung veröffentlichen zu lassen. Senden Sie Ihre Texte per E-Mail-Formular an uns und wir veröffentlichen diesen hier.

Sie erhalten einen neuen Backlink und Ihre Sichbarkeit steigt damit wieder ein wenig. Auch wenn Google hinter fast jedem Backlink Spam vermutet (warum eigentlich?), sollten wir uns von unseren eigenen Motiven leiten lassen.

Silbentrennung PHP, HTML,

Einige PHP-Scripts haben Probleme, gerade bei der Silbentrennung in der Textausgabe der Deutschen Sprache. Wenn man nicht tiefergehende Kenntnisse in PHP hat, kann man sich auch mit CSS behelfen. Hier gibt es eine Syntax Namens: word-break.


Nach meiner Erfahrung fährt man mit word-break: normal am besten. Falls das nicht klappt, einfach mal die anderen testen. Es ist schließlich ärgerlich, wenn die Worte vollkommen sinnfrei am Zeilenende getrennt werden.

CSS Syntax

word-break: normal|break-all|keep-all|initial|inherit;

Property Values

ValueDescription
normalDefault value. Break words according to their usual rules
break-allLines may break between any two letters
keep-allBreaks are prohibited between pairs of letters
initialSets this property to its default value. Read about initial
inheritInherits this property from its parent element. Read about inherit

Pure HTML vs. CMS vs. Web-Baukasten

Lasst uns heute mal einen Blick darauf werfen, welche Vorteile es hat sich für eine bestimmte Variante zu entscheiden eine Website online zu stellen.

Da sind zunächst einmal die echten Cracks die alles selbst machen wollen. Sie beherrschen HTML, CSS, PHP und natürlich auch MySQL. Diese Leute können diese Seite gleich wieder verlassen, denn dieser Artikel richtet sich an den durchschnittlichen Websitebetreiber bzw. jene, die welche werden wollen.  Am Anfang muss sich jeder, der eine Website online stellen will selbst ein paar Fragen beantworten.

Die Cracks haben immer eigene Server und investieren ihr ganzes Leben in ihre Projekte. Sie wollen jeden Aspekt ihres Webprojektes selbst bestimmen und haben oftmals auch kein Privatleben mehr 😊. Das ist nicht böse gemeint. Ich war selbst viele Jahre genauso ein Typ.

Bevor man eine Website online stellt sollte man sich genau überlegen was man überhaupt möchte. Will man nur eine kleine Webvisitenkarte, also eine Website die sich die nächsten Jahre kaum verändern wird? Dann machen sogenannte Webbaukästen durchaus Sinn. Diese Systeme sind heute gut ausgereift und mit relativ wenig Aufwand kann man damit eine eigene Website online Stellen. Hier teilen sich 2 Platzhirsche praktisch den Markt. Das sind WIX und Jimdo. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, sind aber gleichermaßen geeignet eine kleine Website zu produzieren ohne dass man selbst eine einzige Code-Zeile HTML schreiben muss. Wer z.B. einen kleinen Shop aussetzen will, mit einer überschaubaren Anzahl an Produkten, der ist z.B. bei Jimdo ganz gut aufgehoben.

Eines der vielen bekannten Shop-Scripte (Magento, Orocommerce, Shopware, Prestashop, Xt:Commerce, Gambio usw.) selbst aufzusetzen ist zwar kein Hexenwerk, aber das erfordert doch einen relativ hohen Zeitaufwand für die Konfiguration und die Pflege des Systems selbst. Auch bei Theme oder Template sind einige Kenntnisse erforderlich um diese anzupassen. Man muss häufig Updates einspielen und überhaupt sehr häufig nach dem Rechten sehen. Bei Jimdo oder anderen managed Shophostern (Strato) kann man sich eine Menge Zeit einsparen, weil sich hier die Hoster um die Technik im Background kümmern. Bei Jimdo hat man entsprechend auch keine Zugriffe auf Datenbank oder FTP. Das hat auch wieder Vor- oder Nachteile. Wer mit einem Minimum an Zeiteinsatz eine kleine Website oder einen Webshop hosten will, der ist deshalb mit einem Webbaukasten gut bedient. Meistens sind die Kosten sehr überschaubar und solche Seiten laufen oftmals 10 Jahre und länger, ohne jemals ein technisches Problem zu haben.

Ich gebe also hier eine klare Empfehlung für private Homepages, kleine Unternehmenswebsites oder eben kleinere Web-Shops sich ruhig einmal Jimdo anzusehen oder Wix.

Aus Seo-Sicht haben Web-Baukästen auch Nachteile. Da hier viele Inhalte in der Cloud und im CDN liegen, machen viele Seo-Tools Probleme und geben schlechten Noten. Das ist natürlich totaler Unfug, was kann ein CDN dafür, dass das Seo-Tool damit nicht klar kommt?

Wenn man z.B. ein Bild in einem Webbaukasten hochläd, dann wird es vom System meistens einfach umbenannt, und, vernüftig taggen kann man es auch nicht.

Diese Nachteile sind aber im Hinblick auf die Vorteile zu vernachlässigen. Suchmaschinen sind heute so intelligent, dass sie nicht zwingend von klassischen Ansichten ausgehen, wie es immer noch sehr viele Seo-Agenturen und vor allem sehr bekannte und teure Seo-Tools tun.

Übrigens, das ist hier kein Content-Marketing. Ich empfehle hier nicht Wix oder Jimdo, weil ich etwas dafür bekomme, sondern gebe hier einfach nachvollziehbare Erfahrungen weiter.

Der große Nachteil von den ganzen CMS-Systemen (Joomla, WordPress, Drupal usw.) ist einfach der Aufwand, diese Systeme aktuell und damit sicher zu halten. Je mehr Addons installiert wurden, um so mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass nach einem Update irgend etwas nicht funktioniert. Wenn man dann selbst nicht zur Gruppe der erfahrenen Cracks gehört, heißt es, sich Stunden oder sogar Tage lang in Support-Foren herumzutreiben und die Community um Hilfe zu bitten.

Wer sich ausschließlich auf sein Geschäft konzentrieren will, hat einfach keine Zeit sich mit solchen Dingen herumzuschlagen.

Eigene dedizierte Rootserver sind etwas Herrliches, wenn man von dieser Materie etwas versteht. Für alle anderen will ich hier und heute die Lanze für einen Webbaukasten brechen. Glaubt mir, die Dinger sind besser als ihr Ruf und vor allem, ihr habt eure Ruhe! Das Projekt läuft stabil und macht so gut wie nie Probleme. Es gibt viele Websites, die bei Wix oder Jimdo gehostet sind, denen man nicht ansieht, dass sie mit so einem Baukasten designt wurden.

Wer es klein und unkompliziert will, muss sich nicht die Nerven zerreiben und kann guten Gewissens zu einem Webbaukasten greifen. Wenn Geld keine Rolle spielt, dann beauftragt man eine Agentur und lagert damit alles aus was mit der Website zu tun hat.

Wenn Sie dann endlich Ihre Website oder Ihrem Webshop online haben, dann kann der Seo Boss sicher für Sie aktiv werden. In Sachen Suchmaschinenmarketing denken wir sehr fortschrittlich und meistens funktioniert was wir tun gut. Wir verstehen wie Suchmaschinen denken und uns ist eigentlich egal wie es andere sehen. Wir betrachten Suchmaschinen als echte denkende Entitäten und wir behandeln diese auch so.

Kommen Sie einfach mal bei uns vorbei: https://www.seo-boss.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wert einer Website ermitteln

Nicht selten kommt es vor, dass man eine Website kaufen oder verkaufen möchte. Es stellt sich dann die Frage nach dem Wert. Wie soll man ermitteln wie wertvoll eine Website ist?

Gleich eines vorweg: Es gibt kein Tool und keinen Gutachter, der den Wert einer Website zu 100 % korrekt berechnen kann. Es gibt zwar diverse Anhaltspunkte und Metriken die man auslesen kann, aber auch diese geben nur einen Zirka-Überblick.
Tatsächlich wird der Preis vom Kaufinteressenten selbst bestimmt. Wieviel möchte er für die Website ausgeben? Bestehende Webprojekte die schon Jahre erfolgreich am Markt sind, erzielen natürlich immer einen höheren Preis als total neue Websites. Eine Website muss reifen wie ein guter Wein. Solange die Website Ihrem Thema treu bleibt, wird der Preis mit zunehmenden Alter stetig steigen. Das ist sozusagen ein Gesetz!

Wie haben ein kleines Tool auf boomplace.de installiert, welches einige Metriken abfragt und am Ende einen Wert ausgibt. Dieser Wert ist ein guter Indikator, der jedoch weit davon entfernt, ist perfekt zu sein. Berücksichtig wird nicht der ideelle Wert eines Unternehmens. Es gibt Websites von großen Konzernen, deren Websites sind aus SEO-Sicht wirklich fast wertlos. Ja, man kann es kaum glauben, aber es ist so.
Unser Tool bewertet nur anhand von reinen Seo-Daten den Wert einer Website. Der Algoritmus ermittelt in dieser Hinsicht sehr realistische Preise. Neben den auf der Website genannten Datenquellen bzw. APIs, wird unter anderem der Kernel-Machinen-Code verwendet. Dieser lässt sich für viele nicht lineare Berechnungen anwenden.

Wenn Sie den Wert Ihrer Website bewerten möchten, dann sehen Sie einmal auf boomplace.de vorbei. Wir arbeiten ständig an der Optimierung dieses Angebots. In jedem Fall werden Sie einen sehr guten Anhaltspunkt für den Wert einer Domain bekommen. Der ausgespukte Wert gibt einen guten Hinweis dafür, wie es aus Seo-Sicht um eine Website bestellt ist.

Wenn Sie nur am Wert des Domainnamen ohne Projekt interessiert sind, dann sollten Sie einmal auf Adresso.de vorbei sehen. Dieser Anbieter hat sich darauf spezialisiert, allein den Domain-Namen zu bewerten. Dort kann man auch professionelle Gutachten für Websites in Auftrag geben.

Viele Domain-Händler und -grabber registrieren sich die besten Namen, in der Hoffung damit hohe Verkaufspreise zu erzielen. In der Tat, erzielen allein einige Domain-Namen (ohne Projekt) sehr hohe Preise. Trotz der zunehmenden Anzahl von neuen TLDs geht dieser Trend nicht zurück.

Unser Service bewertet fertige und funktionierende Website bzw. -Projekte.

Richtiges Seo für Amazon, Marktplatz-Optimierungen (MPO)

Wie verkauft man am effektivsten seine Produkte auf Amazon?

Anders als bei den Suchmaschinen interessiert sich Amazon ausschließlich für Sales. Zwar ist Amazon selbst auch eine Suchmaschine, aber im Gegensatz zu Google und Co. will Amazon keine Werbung verkaufen oder Websites umfangreich auswerten und daraus ableitend Datensätze (Stichwort Big-Data) in Beziehung setzen, sondern Sales generieren. Da Amazon auf seine Händler angewiesen ist, werden die bevorzugt, die am meisten verkaufen. Je dichter der Markt ist, umso schwieriger ist es für einen Amazon-Händler erfolgreich zu verkaufen

Was für Google und Co. in Bezug auf SEO funktioniert, hat für einen Amazon-Händler absolut keinen Wert. Hier zählt nur, wer viel verkauft rankt immer weit oben. On- oder Off-Page gibt es im klassischen Sinne wenig bei einem Amazon-Shop zu beeinflussen. Man kann diesen zwar von außen mit Signalen versorgen, ob das aber die Sales nach oben treibt, hängt von der Zielgruppe ab, die diese Signale sieht.

Allein 10 000 Tweets abzusetzen bringen einem Amazon-Shop rein gar nichts. Während eine Website oder ein privater Online-Shop von solchen Signalen profitieren, jedenfalls aus Sicht einiger Seo-Metriken, verpuffen solche Signale für einen Amazon-Shop meistens total.

Die Amazon-Plattform ist eine Welt für sich, wo entsprechend eigene Gesetze gelten.

In Bezug auf die Optimierung eines Amazon-Händler-Shops/ -Accounts, bezeichne ich die Maßnahmen, welche die Sales ankurbeln sollten, „Amazon-In-Page-Optimierung“. In-Page bezieht sich nicht auf technische Faktoren (wie im klassischen SEO das On-Page), sondern ausschließlich auf die Präsentation der Produkte und was am wichtigsten ist, auf die Produkt-Titel und -Beschreibungen. Die Bezeichnung des Produktes hat bei Amazon die höchste Priorität. Um beim SEO zu bleiben, ist die Bezeichnung eines Produktes vergleichbar mit dem Meta-Titel (meta title) einer Website.

Ein kleiner Händler kann mehr verkaufen als eine Warenhauskette, wenn seine Produkte die Bezeichnungen haben, nach denen auch gesucht wird. Hieraus wird ersichtlich, dass eine ordentliche Keyword-Recherche auch bei der MPO unumgänglich ist.

Wer schon mal eine solche Recherche gemacht hat weiß, dass wir hier einige Stunden Lebenszeit pro einzelnem Keyword versenken können. Um die korrekten und zielführenden Keywords zu finden, ist es zwingend erforderlich, dass der Verkäufer sich in die Lage seiner potentiellen Kunden versetzen kann. Vielen Verkäufern bereitet schon das allein Schwierigkeiten, weil Ihnen einfach die Erfahrung fehlt. Gerade Verkäufer die neu auf Amazon sind, fühlen sich schnell erdrückt von der Masse des Wettbewerbs und geben entsprechend nach kurzer Zeit wieder auf. Wer hier schnelle Ergebnisse erwartet, sollte besser kein Amazon-Händler werden. Hier braucht es ein gewisses Durchhaltevermögen und der ständigen Optimierung. Anders als bei einer Website, kann ein Amazon-Shop nie genug optimiert sein. Amazon bestraft hier keine Mühe, wie es Google bei überoptimierten Websites tut.

Wie ich bereits in meinem ersten Artikel geschrieben hatte, weiß niemand wirklich, wo eine Überoptimierung beginnt. Google hüllt sich da in Schweigen. Fakt ist jedenfalls, und das kann ich 100%ig garantieren, wird eine Website die durch und durch SEO-optimiert ist, an Performance verlieren und im Ranking fallen. Google hat die seltsame Angewohnheit entwickelt, so gut wie jede Maßnahme erst einmal verdächtig zu finden. Die betreffende Seite steht dann sozusagen unter Beobachtung und wird ein Weilchen unter dem Radar fliegen und damit an Sichtbarkeit verlieren. Nach und nach baut Google dann wieder Vertrauen auf und die SEO-Performance wird wieder zulegen. Das konnte ich hunderte Male beobachten.

Amazon hingegen ist es vollkommen egal, so lange keine Gesetze gebrochen und Sales generiert werden, darf man auf Amazon seiner Kreativität freien Lauf lassen. Das ist einer der Gründe, warum immer mehr Online-Händler ihren Schwerpunkt auf Amazon verlegen. Hier regiert einzig und allein der Markt. Ich wünschte, es wäre bei Google und Bing auch so, aber leider herrscht dort eine regelrechte Reglementierungswut. Man sehe sich nur die Webmaster-Richtlinien von Google an. Dort wird der Webmaster in einer Weise bevormundet, dass ich mich echt wundere, wie unterwürfig die meisten Webmaster und auch SEO-Agenturen sind. Sie unterwerfen sich mit vorauseilendem Gehorsam den Anweisungen. Ich nenne hier in diesem Zusammenhang die häufig wiederkehrenden sogenannten Qualitätsupdates von Google. Allein diese Bezeichnung ist eine Anmaßung und impliziert, dass nur Google allein bestimmt was Qualität ist. Soweit mein SEO-Auge reicht, gibt es keine einzige SEO-Agentur in Deutschland die dieses Vorgehen jemals kritisiert hätte. Allein damit stehen wir vom SEO-Boss-Team absolut auf der Seite der Gesetze des Marktes. Nur der Markt soll bestimmen was gut oder weniger gut ist. Einer Suchmaschine steht diese Bewertung absolut nicht zu!

Der Großteil der Käufer (ca. 85% | Trend steigend) von Amazon, betreten die Website direkt und verwenden dann die Amazon-interne Suche. Die anderen 15% kommen über Preisvergleicher, Partnerprogramme und über Werbung, welche Amazon in eigenen Werbenetzwerken schaltet. Diese Werbung erscheint auf vielen Websites im Internet.

Aus dem Geschriebenen wird ersichtlich, dass sich der Amazon-Händler hauptsächlich auf das In-Page seiner Produktseite, direkt auf Amazon, konzentrieren sollte.

Wer sehr spezielle Nischen-Produkte verkauft, muss sich wenig Sorgen machen. Er wird seine Waren verkaufen können. Anders sieht es bei Massenware aus. Hier kämpfen tausende Händler um die beste Position. Bei Amazon ist es jedoch anders als bei Google möglich, auch noch auf Platz 50 oder 100 im Ranking, seine Waren zu verkaufen. Wer bei Google nicht auf den ersten 3 Seiten zu finden ist, findet praktisch gar nicht statt. Da bei Amazon jedoch nur potentielle Käufer aufschlagen, mit der Absicht wirklich etwas zu kaufen, bringen diese naturgemäß sehr viel mehr Zeit mit und sehen sich z.B. mehrere hundert Produkt-Seiten an, bevor sie einen Kauf tätigen. Sie sind von Hause aus darauf eingestellt sich viele Produktlisten anzusehen. Deswegen spielt das Ranking auf Amazon eine komplett andere Rolle als bei Google. Es spielt natürlich eine Rolle, aber die Gewichtung ist eine komplett andere.

Jeder kennt das, wir möchte etwas kaufen, gehen auf Amazon und sehen uns teilweise stundenlang hunderte Produkte an. Wer Amazon betritt, bringt meistens viel Zeit mit und hat schon sehr konkrete Vorstellungen von dem Wunsch-Produkt. Wir lesen vorher Rezensionen und haben auch Testberichte z.B. auf Youtube zum Produkt unserer Wahl gesehen oder auf anderen Websites darüber gelesen.

Also die große Frage lautet: Wie sieht das optimale MPO für Amazon aus?

Hier müssen wir berücksichtigen, dass erfahrene Kunden auf die vielfältigen Filterfunktionen, die Amazon bereitstellt, zurückgreifen. Ich persönlich filtere immer nur die am besten Bewerteten Produkte heraus. Damit kann ich manchmal auch falsch liegen, weil ein Produkt, welches nur ein einziges Mal mit 5 Sternen bewertet wurde, auch unter diesen Filter fällt. Handelt es sich hier um eine Fake-Bewertung, kann ich möglicherweise einen totalen Fehlkauf tätigen. Bei Amazon ist das jedoch unproblematisch, weil man die Ware bedenkenlos zurücksenden kann.

Zu den wichtigsten Filtern gehören:

  • Marke
  • Preis
  • Bewertung

Neben diesen Filtern hat der Amazon-Händler nur seine eigene Produkt-Präsentation, die er im Auge behalten muss. Er hat keine andere Möglichkeit, als sich durch eine perfekte Benennung und Beschreibung seiner Produkte dem Suchergebnis zu nähern.

Der Suchmaschine von Amazon ist es egal, erfolgt eine Suche ohne Filter, wird sie das Produkt als Ergebnis ausliefert, welches der Anfrage am ehesten entspricht. Wir erinnern uns: Amazon will Sales. Alles andere ist vollkommen irrelevant!

So gesehen, besteht die MPO ausschließlich aus der korrekten Betitelung und Beschreibung der Produkte. Es macht hier also Sinn, die Produkte sehr individuell und vor allem nicht zu kurz zu beschreiben.

Neben diesen einfachen Faktoren, müssen das Produkt bzw. der Händler an einer sehr guten Reputation arbeiten. Ein Produkt mit nur einem Stern in den Bewertungen, hat wenig Chancen verkauft zu werden. Es ist wie überall im Leben, eine negative Reaktion erregt mehr Aufsehen als 10 Positive. Haken Sie bei allen Kunden nach, um eine positive Bewertung zu bekommen.

Oftmals versucht der Wettbewerb mit schlechten Bewertungen anderen das Leben schwer zu machen. Bei Amazon ist dieses Problem sehr massiv und der Konzern scheint hier auch keinen Handlungsbedarf zu sehen, obwohl diese Problematik lange schon bekannt ist. Allein das verifizierte Käufer mit einem Tag versehen werden, beseitigt diesen Missstand nicht. Gegen diese Bewertungsverzerrung sind wir nahezu machtlos, weil Amazon eben auch nicht verifizierte Käufe bzw. Rezensionen zulässt. Ggf. muss man Freunde und Bekannte dann bitten, eine positive Bewertung dagegen zu halten. Das ist zwar auch nicht seriös, aber der Zweckt heiligt auch hier die Mittel.

Wenn in Ihrer Branche jemand sehr viel verkauft und Sie, mit denselben Produkten fast nichts, dann sehen Sie sich die Produktbeschreibungen des Wettbewerbs genau an und versuchen Sie ähnliche Begriffe zu verwenden, aber bitte niemals etwas kopieren! Der Amazon-Algorithmus stuft Plagiatoren gnadenlos ins Nirvana.

Verkauft jemand ein „Kleid mit Blumen“ sehr erfolgreich und sie verkaufen genau das gleiche Kleid, dann nennen Sie Ihr Produkt z.B. „Schönes Kleid mit Blumenmuster“. In dieser Weise kann man sich dem natürlich Verhalten der Suchenden annähern. Hier gilt die Uralt-Regel der SEO, auf die Wahl der besten Keywords bezogen: immer von lang nach kurz. Je mehr Wettbewerb wir haben, um so spezifischer müssen wir an unserer Produktbeschreibung feilen.

Da auch Amazon gegen Keyword-Spammer vorgeht, wurde die maximale Titel-Länge für Produkte von ursprünglich fast 500 Zeichen auf 170 reduziert. Versuchen Sie ihr Produkt mit 170 Zeichen im Titel so wie genau wie möglich zu beschreiben. Handelt es sich um eine hochwertige und bekannte Marke, muss der Markennamen zwingend im Titel genannt werden. So haben Sie die Chance, dass der Marken-Filter ihr Produkt herausfiltert, wenn ein potentieller Käufer diesen Filter setzt.

Seien Sie einzigartig, kreativ und verwenden Sie auch mal eine Formulierung, die man sonst nirgends findet. Unique Texte gewinnen am Ende häufig.

Wichtig, sogar sehr, sehr wichtig ist der Service am Kunden. Ihr Händler-Account sollte Kontaktinformationen (Tel. und E-Mail-Adresse) bereithalten, wo der Kunde, wenn er sich an Sie wendet, auch sehr schnell ein Feedback bekommt. Es geht nichts über einen guten Kunden Support. Mit guten Produkten zu fairen Preisen und gutem Support kann man Kunden langfristig binden. Das steigert Ihre Reputation und lässt das Vertrauen in Ihre Angebote wachsen.

Legen Sie Ihrer Ware immer ein kleines Gimmick bei und seien es auch nur 5 Gummibärchen. Der Kunde wird darüber sehr erfreut sein. Wie überall gilt: Liebe zum Detail fördert die Kundenbindung!

Wir haben diesen Artikel auch auf Steemit publiziert.

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