Renkforce RF GT X1 Software downloaden

Dieser Artikel wurde zuerst in unserem Blog von Steemit veröffentlich:

Ich weiß, dass das hier kein Download-Portal ist und auch nicht werden soll, aber falls ein Gamer in der selben Situation ist wie ich, ist er sicher dankbar, hier fündig zu werden.

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Bei meinem Gaming-Notebook, hat die W-Taste eine heftige Macke. Im Office-Betrieb funktioniert sie fehlerfrei, aber wenn mein Notebook sich unter Last erwärmt, dann spinnt die W-Taste beim Daddeln. Ja genau die, mit der man sich in 99,9% aller Shooter-Games vorwärts bewegt. Die Garantie von meinem Notebook ist abgelaufen🆘. Da es noch gut Dampf hat, sehe ich keine Veranlassung mir ein neues zu kaufen, zumal ich nicht so heiß auf aktuelle Titel bin. Habe heute mal Quake Champions angespielt, schafft es locker auf hohen Details. Dieses Game ist aktuell Free2Play und bei Steam erhältlich. Ja, wahrscheinlich auch Pay2Win 😫.

Hier geht es um die Software zum Programmieren der Tasten der Einhandtastatur Renkforce RF GT X1.

Scheinbar hat sich beim Hersteller noch nicht herumgesprochen, dass die meisten dicken Gaming-Notebooks kein optisches Laufwerk mehr haben. Man bestellt sich also diese coole Gaming-Tastatur und denkt, die Software werde ich mir schon irgendwo downloaden können. Fehlanzeige, ich habe die Software nirgendwo gefunden. Entweder hat man ein externes DVD-Laufwerk oder man kommt nicht an diese Software heran.

Nun sind es aber genau die programmierbaren Tasten, die ich gerne belegen würde und dazu brauche ich dringend diese Software, die sich ausschließlich im Lieferumfang auf einer CD-Rom befindet. Sehr zeitgemäß 👍.

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Screenshoot von der Software-GUI

Lange Rede, kurzer Sinn: Hier kann sich jeder die Software für die Einhandtastatur Renkforce RF GT X1 downloaden: K L I C K

Hinweis: Ich biete den Download hier frei von jeglicher Haftung an. Wer damit nicht einverstanden ist, soll sich die Software woanders besorgen.

Hardware affine Webmaster sollten einen Mirror für die Software anbieten. Ich denke, wenn sich herumspricht, wie genial dieses Ding ist, dann besteht sicher Bedarf. 🎰

Noch ein paar Worte zu der Tastatur.
Wer kein Problem mit ein bisschen seltsamen Chemiegeruch hat, der sicher in 2 Tagen verflogen ist und wer nicht zwingend auf einen Markennamen geil ist, wo er mehr als das Doppelte für so eine Tastatur hinlegen muss, bekommt mit dieser kleinen Gamingtastatur ein richtig gutes Stück Technik. Die Tasten sind mechanische und sie ist für eine Tastatur relativ laut. Die Klickgeräusche sind bei allen mechanischen Tastaturen wahrnehmbar. Notebook-User sind halt nur die sanften Töne gewohnt. 🔔
Alle Tasten sind frei belegbar. Die Beleuchtung ist sehr variable und chick und auch längere Makros gehen gut auf die Tasten. Die Software ist idiotensicher zu bedienen. Einfach auf die Taste in der Software klicken und dann Funktion oder Makro zuweisen.
Rein von der Ergonomie her, spielt es sich nach einer kurzen Umgewöhnung besser als mit der Notebook-Tastaur.

Habe gerade bei Youtube gesucht. Nicht mal dort finde ich ein Review oder Unboxing zu diesem Teil. Ist wohl noch nicht lange auf dem Markt und jetzt bin ich wirklich gespannt, ob dieser Artikel zu Suchanfragen im Zusammenhang mit der Renkforce RF GT X1 sichtbar wird, diese ist identisch mit dem Modell KKmoon Delux T9 Pro. Hier sollte die selbe Software auch funktionieren. Wie es aussieht ist die T9 schon länger auf dem Markt. Diese wird schon einige Zeit auf Amazon angeboten. Demnach ist die X1 ein Abklatsch von der T9. Trotzdem ist es eine sehr gute Einhandtastaur.

Neue Website bei Suchmaschinen anmelden, ja oder nein?

Zunächst ersteinmal die Frage: Muss eine Website überhaupt bei den Suchmaschinen angemeldet werden? Es gibt ja wirklich Experten und hier meine ich sehr bekannte Leute aus der SEO-Welt, die sagen: alles Quatsch, Websites müssen nicht bei Suchmaschinen angemeldet werden, die Bots, Spider, Indexer oder Crawler finden die Website allein und werden diese indexieren.

Ich könnte an dieser Stelle auf einen sehr bekannten SEO-Blog verweisen wo genau diese Meinung vertreten wird. Ich will aber niemanden auf die Füße treten, sondern hier ganz klar sagen, ja, natürlich, muss eine Website bei Suchmaschinen angemeldet werden, vor allem wenn diese selbst erstellt wurde, neu ist und über keine Backlinks von anderen Websites verfügt. Über diese Backlinks würden die Indexer-Bots die Website dann natürlich auch finden. Ein Suchmaschinen-Bot arbeitet wie eine Spinne, deswegen werden diese häufig auch Spider genannt.

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Bei Websites, die mit einem bekannten Web-Baukasten (Jimdoo, Wix usw.) erstellt wurden, muss man sich nicht um die Anmeldung kümmern. Hier sorgen die Anbieter für eine Indexierung. Bei selbsterstellten Websites muss der Webmaster aber aktiv werden.

Nehmen wir als Beispiel den allseits bekannten Googlebot. Was macht dieser? Er verfolgt hauptsächlich Links (im Netz) und indexiert 24/7 alles was er findet. Wenn wir nun eine neue Website haben und keine einzige andere Website verweist auf diese neue Website. Wie soll dann Googlebot diese Website finden? Wenn im Netz kein Faden (Link) zu einer neuen Website führt, dann findet der Spider die neue Seite auch nicht. So einfach ist das.

Also Du Schlaumeier, ich hoffe, Du liest diesen Beitrag. Eine neue Website muss(!) natürlich bei den Suchmaschinen angemeldet werden. Alternativ muss sie wenigstens über einen Verweis (Backlink) von einer anderen Website verfügen, die Googlebot bereits indexiert hat. Es würde also auch genügen, die neue Website in einen bekannten Webkatalog anzumelden. Hier würde Googlebot den neuen Link dann verfolgen und die Website früher oder später indexieren. Das kann jedoch dauern.

Will jemand eine Website selbst direkt bei Google anmelden, dann funktioniert das über die Search Console. Wir brauchen also einen Google+ Account und mit diesem kann ein kostenloses Google-Analytics-Konto eröffnet werden. Hier verknüpfen wir unsere Website dann mit der Search Console.

Auch bei Bing müssen wir jetzt expilzit einen Account für die Bing Webmaster Tools besitzen. Bis vor Kurzem konnte man bei Bing noch Websites anmelden, ohne einen Account zu besitzen. Dafür wurde extra ein Anmeldeformular von Bing bereit gestellt, wo nur die URL der anzumeldenden Website eingetragen werden musste. Hier in diesem Blogeintrag kann man noch lesen wie es bei Bing funktionierte. Ihr seht ja die URLs auf den Screenshoots und könnt es selbst testen. Das funktioniert heute nicht mehr. Heute brauchen wir einen Account für die Bing-Webmaster-Tools. Diese Tools bieten sehr ähnliche Funktionen wie Google-Analytics und die Search Console.

Wer keine Lust hat, sich bei diesen Diensten anzumelden, kann seine Website auch mit den bekannten Freesubmittern anmelden. Diese funktionieren heute immer noch. Hier habt ihr zwei solcher Anbieter:
http://www.freesubmitter.de/
https://www.freewebsubmission.com/
Ihr solltet für die Anmeldung, wenn möglich, eine neue E-Mail-Adresse für Eure Domain anlegen. Einige Suchmaschinen werden Euch nämlich eine Bestätigungs-E-Mail senden und erwarten dann, dass Ihr selbst noch ein Formular für die Website ausfüllt. Ich würde empfehlen, diese Formulare auszufüllen, selbst wenn es sich um eher unbekannte Suchmaschinen handelt. Wenn alles fertig ist, dann löscht Ihr die neu angelegt E-Mail-Adresse wieder. Es gibt immer einige, die E-Mail-Adressen gerne weitergeben oder Euch mit Spam zumüllen. Deswegen sollte nicht gerade die E-Mail-Adresse für die Anmeldung über Freesubmitter verwendet werden, die häufig oder geschäftlich benutzt wird.

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SEO, welche Domain hat die selbe IP-Adresse wie meine?

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Für die Suchmaschinenoptimierung einer Website kann es manchmal sinnvoll sein zu wissen, wer die virtuellen Nachbarn sind. Die meisten Websites laufen auf geteiltem Webspace, oft in einer virtualisierten eigenen System-Umgebung. Das bedeutet, dass viele Domains sich ein und dieselbe IP-Adresse teilen und oft auch auf demselben Server physisch gehostet werden. Manchmal sind es mehrere tausend Domains die sich dieselbe IP-Adresse teilen, aber auch Rootserver haben nicht immer eine IP-Adresse für sich allein.

„Offiziell“ hat diese Nachbarschaft keinen Einfluss auf das Ranking einer Website, aber „offiziell“ ist nicht immer das was wirklich gilt.

Gibt es auf derselben IP-Adresse z.B. einige Websites oder Domains die auf einer Blacklist stehen, kann das einen negativen Effekt auf die eigene Website haben. Deswegen ist es gut zu wissen, welche Domains alles dieselbe IP-Adresse verwenden wie unsere eigene Domain. Dem Hoster ist es ziemlich egal. Bekommt er einen neuen Kunden, wird er dessen Webspace (Speicherplatz für die Dateien der Website/ Domain) auf einen Server legen, der gerade Platz bietet. Sehr gute Hoster achten auf eine gute Balance und Mischung der Websites und entsprechend fallen hier auch höhere Hosting-Kosten an. Billighoster machen auf Masse und nehmen wenig Rücksicht auf die einzelnen Belange der Domains. Hier kommt es dann nicht selten zu Totalausfällen, weil es eben immer Websites gibt, die zu viele Ressourcen für sich in Anspruch nehmen. Das korrekte Limitieren der Server-Ressourcen (Zuteilung von Systemressourcen für die einzelne Domain) erfordert Systemadministratoren, die sich mit dieser Materie auskennen, und diese Fachkräfte kosten wieder Geld (Gehalt) und treiben die Preise in die Höhe.

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Im Prinzip ist es kein Problem mehrere tausend Domains über ein und dieselbe IP-Adresse an das Internet anzubinden und technisch wäre es sogar möglich, 5 – oder sogar 10 000 Domains auf einer IP laufen zu lassen.

Die meisten Domains weltweit laufen noch über eine IPv4-Adresse. Der Adressbereich von IPv4 ist sehr begrenzt und tatsächlich ist dieser Adressbereich schon seit einiger Zeit erschöpft. Man kann sich zwar auch heute noch eine eindeutige eigene IPv4-Adresse kaufen, weil viele Hoster sich diese auf Vorrat reserviert haben, aber hier muss man natürlich wieder extra für diese Adresse bezahlen. Die Preise halten sich jedoch in Grenzen. Wann immer möglich, sollte man versuchen eine eigene IP-Adresse für die Domain der Website zu bekommen oder sogar einen eigenen Server, auch wenn es nur ein kleiner shared Root-Server ist. Erfahrungsgemäß teilen sich diese nur mit wenigen anderen Domains die IP-Adresse. Echte dedizierte Rootserver (komplette Hardware-Server) sind natürlich am besten, weil man hier die volle Kontrolle hat und meistens auch eine eigene eindeutige IP inklusive ist. Für viele Websites und kleine Webprojekte sind aber dedizierte Webserver vollkommen überdimensioniert und die Kosten stehen in keinem guten Verhältnis zum Nutzen. Hinzu kommt noch, dass wir hier die Administration des Servers komplett selbst übernehmen müssen. Damit stehen wir direkt in der Haftung, wenn mit diesem Server irgendetwas mieses passiert. Da Server permanent unter Angriffen leiden, ist es nur eine Frage der Zeit, wann schlecht gewartete Server von bösen Buben missbraucht werden.

Um dem vorzubeugen, könnten wir zu einem managed Rootserver greifen. Hier übernimmt der Hoster die grundsätzliche Verwaltung des Servers (Updates usw.) und kümmert sich vor allem um die Sicherheit. Das schlägt natürlich wieder voll auf die Kosten durch. Dedizierte managed Server kosten oft das Mehrfache eines Servers der selbst verwaltet wird (bei gleicher Ausstattung). Gerade Unternehmen mit Webshops sollten langfristiger denken und wenn sie keine eigenen Systemadmins haben, sich für einen managed Server entscheiden. Das erspart sehr viel Zeit und oft auch Ärger.

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Es gibt genügend Portale wo Hoster getestet werden. Bevor jemand sich für einen Hoster entscheidet, kann ein Blick auf eines dieser Portale nicht schaden. Ich kann hier z.B. Webhoster-Wissen empfehlen oder Webhosting-Vergleich.

Egal was „offiziell“ gesagt oder geschrieben wird. Es ist ein Fakt, dass eine Website/ Domain von einer schlechten virtuellen Nachbarschaft negative Einflüsse erben kann.

Haben wir z.B. einen bekannten Spamer, der seine Massen-E-Mails über seine Website versendet und dieser verwendet die selbe IP wie unsere eigene Domain, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch unsere E-Mails nicht durch alle Spamfilter durchkommen und unschuldig im Spam-Ordner landen.

Jetzt fehlt nur noch eine Anlaufstelle, wo wir unsere virtuelle Nachbarschaft checken können. Man findet hier sehr viele Anbieter, die im Grunde alle zu empfehlen sind. Die Such-Phrase um diese zu finden lautet: „Reverse IP Check“.
Wer zu faul ist zu suchen, der könnte z.B. diesen Anbieter verwenden um zu checken welche Website/ Domain mit derselben IP ans Web angebunden ist.

Noch ein Hinweis zum Schluss. Es gibt auch unter den Billighostern gute Anbieter. Wie immer, Ausnahmen bestätigen die Regel 😎.

Dieser Beitrag wurde zuerst in unserem Steemit-Blog veröffentlich.

SEO: Artikel-Überschriften (Titel) und die Google-Logik

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Heute mal wieder ein kleiner SEO-Artikel von mir.
Anders als viele andere berichten wir hier nur über unsere eigenen Erfahrungen und die, dass könnt ihr glauben, sind sehr umfangreich. Schon seit 1999 haben wir erkannt, dass es möglich ist, Websites Vorteile bei den Suchmaschinen zu verschaffen. Damals war das noch sehr einfach.
Wir schoben eine Unmenge an Meta-Keywords in den Head der Website und schon fand Google die Website. Der Googlebot ließ sich sehr einfach beeinflussen.
Heute hat eine künstliche Intelligenz das Ruder bei Google übernommen und diese interessiert sich absolut nicht mehr für Meta-Keywords. Hier zählt nur noch der semantische Zusammenhang des Contents im Hinblick auf die Suchanfrage.

So gut wie alle klassischen On-Page-Maßnahmen sind heute zweitrangig und haben, wenn überhaupt, nur noch sehr marginal einen Einfluss auf das Ranking. Natürlich muss eine Website technisch fehlerfrei sein, aber die Attribute im HTML-Quelltext haben nicht mehr die Macht wie früher.
Ein Beispiel: Hatte früher eine H1-Überschrift immer eine besondere Stärke, muss das heute nicht mehr gelten.

Ich sehe alle Webmaster-Hangouts (wirklich alle) und dort wird sehr viel erzählt, wenn der Tag lang ist. Die Realität sieht jedoch anders aus und diese bedeutet tatsächlich: Jeder(!) sieht seine eigenen SERPS. Ich könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, jeder hat sein eigenes Internet. Alles ist abhängig vom Ort der Abfrage und von den zur Verfügung stehenden Daten des Anfragenden bzw. des Endgerätes in Bezug auf die Suchanfrage.

Der Durchschnitts-User hat keine Ahnung von Tracking-Methoden und kümmert sich kaum um seine digital erzeugten Spuren, aber genau diese lassen einen personalisierten Datensatz anwachsen. Dieser kann sehr beträchtlich im Umfang werden und beeinflusst die Suchergebnisse.

Am einfachsten kann man es verstehen, wenn man Youtube heranzieht. Hier hat jeder bestimmte Kanäle abonniert und zeigt Youtube damit seine Interessen. Jedes Like oder Share wird gesammelt und so weiß Youtube, was jeder mag. Endsprechend werden Meldungen bei Euch eintrudeln und Videovorschläge gemacht. Youtube individualisiert das Portal speziell für jeden Geschmack und natürlich wird auch die Werbung entsprechend ausgespielt. Ein Gamer wird viel öfter Werbung zu Spielen sehen als z.b. jemand der sich nur für Musik interessiert. Das Ganze ist auch logisch nachvollziehbar. Je besser die Zielgruppe eingegrenzt wird, je höher ist die Klickrate. Nun, das ist wirklich eine sehr alte Regel, aber diese gilt heute immer noch. Manche Dinge ändern sich eben nie :-).

In einer ähnlichen Weise werden die SERPS (Die Ergebnis-Seiten der Suche) für jeden anders aussehen. Eine Ausnahme bilden hier große internationale Konzerne. Diese haben alle ein großes Budget und dieses sichert ihnen eine gute Platzierung und allumfassende Sichtbarkeit.
Das alles wird niemand offiziell seitens Google zugeben, aber es ist so. Glaubt mir oder glaubt mir nicht. Die Algorithmen laufen in Echtzeit bei dieser KI zusammen und die SERPS werden in Echtzeit und vor allem individualisiert ausgespielt.

Suchst Du in Frankfurt/Main z.B. nach „Auto kaufen“ wirst Du andere Ergebnisse erhalten, als wenn dieselbe Suche in Frankfurt/ Oder getätigt wird. Auch hier können wir die Logik der lokalen Komponente nachvollziehen. Es macht natürlich bei Produkten die direkt vor Ort gekauft werden können einen Sinn, den Ort mit einzubeziehen, von wo die Anfrage kommt.

Anders sieht es bei Produkten aus, die Online erworben werden können. Ihr könnt es selbst testen und viele wissen es auch. In den SERPS finden wir auf den ersten Plätzen immer erst die großen Verkaufts-Portale. Ob das gerecht ist, steht auf einem anderen Blatt, es ist jedenfalls so. Bei Google geht es auch nicht um Gerechtigkeit, sondern um Geldverdienen. Ich weiß, Google hört so etwas nicht gerne, aber es ist nun mal so. Kleine Online-Händler haben es deswegen sehr schwer gegen diesen enormen Wettbewerb zu bestehen. Bei Massenware ist es fast unmöglich einen gut laufenden Online-Shop aufzubauen. Bei Nischen-Produkten sieht es da besser aus.

Ok, jetzt habe ich wieder viel geschrieben, ohne auf das eigentliche Thema einzugehen. Dieses geht ja aus der Überschrift dieses Artikels hervor. „Artikel-Überschriften (Titel) und die Google-Logik“.

Damit ich nicht individualisierte SERPS erhalte, verwende ich eine Proxi-Suchmaschine wie z.B. startpage.com. Diese Suchmaschine verwendet den Index von Google, verhindert aber, dass Google „weiß“ wer da Etwas sucht. Die Proxi-Suchmaschine hängt sich sozusagen zwischen dem Anfragendem (Suchenden) und Google. Damit können die Ergebnisse nicht mehr individualisiert werden und die SERPS zeigen ein relativ neutrales Ergebnis.
Google behauptet ja immer, die bestmöglichen Ergebnisse zu liefern und das bedeutet, ein Suchergebnis zu zeigen, welches der Anfrage am ehesten entspricht.

Ich habe vor zirka einem Monat einen Artikel bei uns im Blog geschrieben. Dieser trägt die Überschrift: „ Crypto-Währungen im Auge behalten“, natürlich mit einem H1-Tag versehen. Wenn ich nun genau nach dieser Überschrift mit der Proxi-Suchmaschine suche, die wie ich bereits schrieb, den Google-Index verwendet, finde ich den Artikel erst auf Platz 80. Dieser Platz befindet sich also auf Seite 8 der Suchergebnisse. Damit hat dieser Artikel keine Chance organischen Traffic zu erhalten. Alle anderen Ergebnisse davor tragen andere Überschriften, enthalten auch nicht die Formulierung meiner Überschrift im Content und weichen damit erheblich von der Suchanfrage ab. Damit ist zweifelsfrei bewiesen, dass eine Artikel-Überschrift für sich alleine gesehen, die Chance auf ein gutes Ranking nicht beeinflusst. Diese Erkenntnis ist sogar für mich neu!

Offensichtlich korreliert der Inhalt meines Artikels (in den Augen von Google) in diesem Fall nicht genügend mit der Überschrift. Hier findet Ihr den Artikel: https://www.seo-boss.de/center/crypto-waehrungen-im-auge-behalten/

Als erstes kommt bei mir die Frage auf: Habe ich eine falsche Überschrift gewählt? Ja, das kann sehr gut sein. Eine Überschrift muss wohl zwingend ankündigen, was sich im Artikel befinden wird. Das allein zu realisieren ist schon eine kleine Herausforderung, steht jedoch der redaktionellen Freiheit entgegen, die Überschrift nach eigenem Gefallen wählen zu dürfen/ können.

Es wird in Zukunft immer schwieriger Websites für die Suche zu optimieren. Entscheidend ist und bleibt der Content.
Content ist und bleibt King. Gute Seo-Agenturen wissen sehr genau, dass heute die Hauptaufgabe darin besteht, die allgemeine Sichtbarkeit einer Website zu erhöhen. Alte Tricks helfen heute nicht mehr. Die Suchmaschienen sind einfach zu intelligent und folgen Ihrer eigenen Agenda. Gerechtigkeit ist in dieser nicht enthalten.

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